Apple hat bereits mehrere Rechtsstreits gewonnen. Der neuste Fall war die Klage gegen Samsung. Der koreanische Hersteller hatte Probleme das Samsung Galaxy auf den Markt zu bringen. Das bedeutete hohe Verluste für Samsung in Deutschland. Deswegen hatte der Hersteller eine andere Version des Galaxy auf den Markt gebracht.

Mit der Version N10.1 verstieß Samsung nicht gegen die Muster von Apple, so dass das Galaxy Tab ungehindert erscheinen konnte. Anders machte es nun Motorola. Motorola hat Apple nun angezeigt, weil der Hersteller schon vor vielen Jahren für die bekannte und bewährte GPRS-Technik Patente angemeldet hatte. Damit verstößt nun jedes einzelne Telefon gegen das Patent, das 3G oder HSDPA unterstützt.

iPhonhe 4S   VS Motorola Defy

Motorola sackt Lizenzen ein

Bei jedem Gerät, das verkauft wird, verdient Motorola. Das ist keine Besonderheit, sondern in der Welt der Technik muss man mit Lizenzen handeln. Das bedeutet aber, dass Apple an Motorola zahlen müsste, bei jedem Gerät, dass der Hersteller in Deutschland verkauft und verkauft hat. Apple hingegen ist natürlich nicht bereit, für die Vergangenheit. Bei künftigen Gebühren sei es etwas anderes. Damit wollte Apple natürlich einen großen Schritt auf Motorola zumachen, um größeren Zahlungen aus dem Weg zu gehen, doch Motorola konnte diesen Rechtsstreit vorläufig für sich entscheiden.

Auch die Vergangenheit muss bezahlt werden

Das Gericht gab Motorola recht, so dass Apple nun auch für die Lizenzverletzung der letzten Jahre nachzahlen muss. Die Leistung beläuft sich auf rund Hundert Millionen Euro. Das lässt sich Apple natürlich nicht ohne Weiteres gefallen und geht vorerst in Berufung. Denn selbst ein riesen Konzern wie Apple kann nicht ohne Weiteres auf Hundert Millionen Euro verzichten. Vor allem verliert Apple damit den deutschen Markt. Das schwarze Jahr von Apple ist also noch nicht vorbei, sondern nimmt noch die eine oder andere Klage mit.

Aktualisiert (Mittwoch, 14. Dezember 2011 um 08:39 Uhr)