In Zusammenarbeite mit Seven One Media kann Pro Sieben nun ein UMTS Prepaid Angebot zur Verfügung stellen, welches nicht nur den mobilen Internetzugriff garantiert. Viel mehr wird mit diesem, sogenannten "Pro Sieben Web- und TV-Stick" auch das DVB-T Signal gefangen. 

Alle User können das Internetportal von Pro Sieben völlig kostenfrei nutzen. Das Surft außerhalb von Pro Sieben soll mit 77Cent pro Stunde zu buche schlagen. Der DVB-T UMTS Stick soll noch Konzernangaben ca. 90€ kosten. Wie das Unternehmen mitteilte kann diese Stick in über 40 Ländern für 19,95Euro genutzt werden. Die Abrechnung erfolgt, wie üblich, über ein Guthabenkonto welches vorher bei dem Netzbetreiber Vodafone aufgeladen werden muss.

Die UMTS Netzausbau von Vodafone ist hervorragend ausgebaut, so das man hier mit bester Verfügbarkeit rechnen kann. Auch stellt Vodafone an ausgewählten Standorten HSDPA mit 14.000 Kbit/s bereit. Diese Surfgeschwindigkeit macht allerdings nur bei einer HSDPA Flatrate sinn. Für die Stundenabrechnung ist dieser Surfspeed nicht unbedingt nutzbar.

Des Weiteren kann man über den Pro Sieben Web- und TV-Sticks an seinen Notebook, Netbook oder auch Desktop Rechner ganz normal DVB-T Fernsehen schauen. Die Software, die zu diesem Angebot geliefert wird, unterstützt einige Hilfreiche Funktionen. Hier ist zum Beispiel die elektronische Programmzeitschrift oder Zeitversetztes Fernsehen, welches den Computer zu einem Digitalen DVD-Videorekorder umfunktioniert. Auch ist eine Timerprogrammierung für spätere Aufnahmen möglich.

Wer kein DVB-T auf seinem Computer benötigt, der kann den USB-UMTS Stick auch ohne TV Funktion erwerben. Hier wird sich der Preis auf 39,95€ einpendeln.

Fazit zum Pro Sieben DVB-T - UMTS Angebot:

Die Idee des "All-in-One" Web- und TV-Stick ist sehr gut. Wer verflucht nicht das ständige gestöpsel der verschiedenen USB Geräte. Vor allen Dingen deshalb, weil man oft nicht über genügend Steckplätze verfügt. Leider hat sich Pro Sieben etwas bei dem Preis des UMTS Prepaid angebotes verrissen. 77Cent für 60 Minuten ist kein Schnäppchen. Auch wenn das Surfen im eigenen Portal kostenlos ist, erwartet der User auch für das Fremdgehen einen moderaten Preis.

Aktualisiert (Montag, 19. Oktober 2009 um 11:16 Uhr)