Meist sind Handyverträge nicht nur sehr teuer, sondern sie binden den Nutzer auch noch mindestens zwei Jahre an den jeweiligen Anbieter. Wer dagegen lieber flexibel sein möchte und dabei auch noch Geld sparen will, sollte dann lieber auf die Prepaid-Tarife zurückgreifen. Stiftung Warentest hat nun über 35 Handytarife genau unter die Lupe genommen und die Günstigsten veröffentlicht.

Handytarife für zwei unterschiedliche Profile angelegt

Zum einen gab es da das Profil eines Dauernutzers, der viel surft auch gerne und lange telefoniert. Zum anderen wurde dann auch noch das Profil eines Wenignutzers berücksichtigt. Danach wurden dann für diese beiden Profile die günstigsten Tarife herausgesucht und das Ergebnis war schon ein wenig erstaunlich. Denn Großanbieter, wie Telekom, Vodafone, E-Plus und O2 landeten so eher auf den hinteren Plätzen. Wer sparen will, sollte lieber zu den kleineren Anbietern greifen.

Tarife für Wenignutzer

So werden Dauernutzer mit den Anbietern, Freenet Mobile, Discoplus und Aldi Talk, zu echten Sparfüchsen. Für Wenignutzer dagegen lohnt eher Discoplus, Maxxim und Simply Clever. Zudem sollte man auch Vorsicht vor Internet Tarifen mit Volumentaktung walten lassen. Denn E-Mail-Programme und auch Facebook-Apps gehen auf vielen Smartphones (wie z.b. das iPhone 4) minütlich online, um das Postfach nach neuen Nachrichten zu durchstöbern. So können sich niedrig geglaubte Preise pro Datentransfer ganz schnelle in eine immense Horrorrechnung verwandeln.

Mobiles Internet

Unbegrenztes Surfvergnügen zum Festpreis ist da wesentlich günstiger, auch wenn ab einer bestimmten Datenmenge die Geschwindigkeit gedrosselt wird. So dauert alles eventuell ein wenig länger als gewöhnlich, aber dafür wird der Geldbeutel schön geschont. Wer nun lieber per Prepaid-Karte telefonieren, simsen und surfen möchte, kann zudem im Internet einen Vergleich anstellen. Mit nur wenigen Mausklicks kommt man so in den Genuss des günstigsten Anbieters, zumal es beim jeweiligen Startpaket oft auch noch ein Guthaben abzusahnen gibt. Sparfüchse sind mit Prepaid-Tarifen wesentlich besser beraten, als mit Handyverträgen.