Die EU Ministerrat hat am Montag beschlossen, das die mobile Internet-Technik UMTS jetzt auch den Frequenzbereich von Mobilfunk-Telefonen nutzen darf. Hier handelt es sich um das 900 Megahertz-Band. Für den UMTS Nutzer können somit schnell Verbindungen bereitgestellt werden.

Bislang war diese Bandbreite für das GSM Handy-Netz reserviert. Diese Technik erlaubte bisher nur eine sehr viel langsamere Internetverbindung als UMTS oder HSDPA welche auch als 3G bzw. 3G+ Netz (3. Generation) bezeichnet werden.

Möglich ist es, dass auch UMTS Verfügbarkeit verbessert wird. Hier könnten Standort die bislang noch nicht an dem UMTS – Netz angeschlossen wurden das  mobilen Internet nutzen. So jedenfalls die Hoffnung viele Nutzer die noch nicht mal einen DSL Anschluss beantragen können, da es hier an Verfügbarkeit fehlt.

Laut Mobilfunkanbieter soll es keinerlei Probleme geben, wenn die Bandbreite für GSM und UMTS gleichzeitig freigegeben werden. Erst wenn dieser Bereich für das 4G (4. Generation) ausgebaut wird, könnte es zu Störungen im Betrieb kommen.

Die Mobilfunkbetreiber erwarten aber in den nächsten zwei Jahren keine dramatischen Veränderungen in dem Bereich. Erst wenn tatsächlich LTE eingeführt werden soll, könnte dieser Frequenzbereich problematisch werden. Allerdings weichen moderne Handys dann auf andere Funkbereiche aus.

Aktualisiert (Mittwoch, 29. Juli 2009 um 10:55 Uhr)