Das Universal Mobile Telecommunications System, kurz UMTS, ist auf dem Vormarsch. Vor ein paar Jahren noch einigen wenigen Kunden vorbehalten, schreitet der Ausbau der entsprechenden Netztechnik auch außerhalb von Ballungsräumen voran. Auch die immer günstigeren Tarife sorgen für eine rasche Verbreitung des mobilen Internets. Breitbandig online immer und überall - für viele Nutzer ist das schon Alltag. Um in den Genuss von UMTS zu kommen, benötigt man UMTS-Zugangshardware. Hier existieren verschiedene Möglichkeiten, die jeweils Vor- und Nachteile für verschiedene Anwendungsszenarien bieten. Diese werden im Folgenden erläutert.
UMTS Stick

Eine weitere, derzeit stark beworbene Möglichkeit, am UMTS-Netz teilzunehmen, sind UMTS-Sticks. Diese USB-Sticks sind mit UMTS-Zugangshardware ausgerüstet und müssen mit einer SIM-Karte eines Mobilfunkanbieters ausgestattet werden. Die eigentliche Einrichtung gestaltet sich meist kinderleicht, da die Geräte sofort nach dem Einstecken in den praktisch überall vorhandenen USB-Port funktionieren. Diese Zugangsart eignet sich vor allem für Laptops, die so unterwegs auch ohne Verbindung zu einem Mobiltelefon online genutzt werden können. Aber auch immer mehr Privathaushalte nutzen die einfache und kabellose Verbindung zum Surfen im Internet.
UMTS Tablet's
UMTS Tablet PC's sind nach wie vor immer neu aufgegriffene Themen auf dieversen Technikmessen. Apple machte den Anfang und etablierte das Apple iPad2 mit Vertrag. Millionen leckten sich die Finger nach den kleinen Tischcomputern. Die Konkurrenz war im Zugzwang und entwickelte im schnellverfahren eigene UMTS Tablets. Eines der bekanntesten, neben dem Apple Modell ist wohl das Samsung Galaxy Tab. In die Kette der Tablethersteller reihten sich auch Microsoft, Aver, Toshiba oder Dell. Microsoft integrierte in seinen Tablet PC eine ausfahrbare Tastatur mit Bildschirm, den man auf wundesame Weise verschwinden lassen kann.
UMTS Netbooks
Die neuerdings am Markt erhältlichen Netbooks haben in der neuesten Generation bereits ein UMTS beziehungsweise HSDPA Modul eingebaut. Ein UMTS Notebook ist schon seit längerem kein einfaches Arbeitsinstrument mehr, vielmehr spricht man aktuell von Mutimedia Notebooks, die eine Vielzahl an nützlichen Features bieten. Somit ist es nicht mehr notwendig eine weitere Hardware zu erwerben. Es muss lediglich die SIM Card in dem dafür vorgesehenen UMTS laut eingesetzt werden. Aber nicht nur Netzbox der neueren Generation bieten diese Möglichkeit sondern mittlerweile auch Notebooks der gehobenen Preisklasse.
UMTS Router
Wer im stationären Betrieb nicht auf UMTS verzichten möchte, kann einen so genannten UMTS-Router einsetzen, über den mehrere Rechner einen UMTS-Zugang nutzen können, was sich besonders im Home-Bereich anbietet. Vorteil gegenüber den UMTS-Sticks ist, dass die Empfangsleistung dank besserer Antennen (die sich oftmals auch noch durch externe Empfangsteile verstärken lassen) besser ist und außerdem eine Firewall zwischen Zugangs-PC und Internet für mehr Sicherheit sorgt. Die Einrichtung ist dafür etwas aufwändiger und komplizierter. Welche UMTS-Zugangstechnik letztendlich die richtige ist, hängt von den persönlichen Bedürfnissen ab.