iPad von Apple
Bei dem iPad is alles etwas größer

Damit es den Titel iPad überhaupt verdient, kommt es selbstverständlich voluminöser als die anderen mobilen Geräte des Unterhaltungselektronikherstellers aus Cupertino daher. Das IPS-Panel mit fast vollständiger Winkelunabhängigkeit bis hin zu 178° erstreckt sich mit einer Diagonalen von 9,7" über das iPad. Das vom iPhone bekannte Multitouch wird ebenso unterstützt.
Das Gerät selbst bringt es auf stolze 1,5 Pfund (ca. 680 gramm) Gewicht bei einer Dicke von immerhin 0,5". Im Gehäuse versteckt sitzt eine von Apple eigens entwickelte CPU mit 1 Ghz Taktgeschwindigkeit sowie ein Akku, der das Gerät über einen Monat lang im Standby betreiben kann. Bei normaler Nutzung unterwegs oder zu Hause bleiben davon immerhin noch 10 Stunden übrig. Will man Spiele, eBooks oder andere Dinge auf seinem iPad speichern, stehen dazu – je nach Modell – zwischen 16 und 64 GB Flash-Speicher zur Verfügung. Leider kann das iPad keine zusätzliche Speichererweiterung aufnehmen.
Software für alle - im Appstore
Keine Hardware ohne die passende Software. Beim iPad dürfte dieser Leitspruch äußerst einfach umzusetzen sein, denn alle Programme, die auch dem iPhone zur Verfügung stehen, laufen auch auf dem iPad. Falls gewünscht, lässt sich die Bildausgabe außerdem auf die doppelte Größe des iPhone-Standards strecken, um nicht allzu viel des iPad-Displays einfach schwarz zu lassen. Mit einer Bibliothek von über 140.000 Softwaretiteln im iPhone-Appstore dürften anfangs genug Programme zur Auswahl stehen. Dass sich das iPad gar nicht so weit von den schon bekannten eBook-Readern unterscheidet, haben auch die Entwickler bei Apple begriffen. Dementsprechend geht mit einer Anwendung namens iBooks ein dem etablierten iTunes-Store ähnelnder digitaler Bücherhandel online, wo sich der geneigte Käufer durch eine große Auswahl Bücher und Zeitschriften wühlen kann. Laut Steve Jobs muss man sein Buch nur noch "auswählen, bezahlen, und runterladen", um wenige Minuten später das erste eBook auf seinem iPad lesen zu können.WLAN oder UMTS für das iPad?
Für den Datentransfer der eBooks und jeglicher anderer Software zeichnet sich der integrierte WLAN-Empfänger verantwortlich. Zwar wird es auch andere Versionen des iPads geben, die neben WLAN auch das UMTS-Netz für den mobilen Einsatz unterstützen, allerdings kosten alle 3G-Varianten einen nicht unerheblichen, einmaligen Aufpreis. Im Gegenzug zum iPhone sind die 3G-iPads aber auch vollständig "unlocked“". Eine Bindung an einen bestimmten Vertragspartner findet also nicht statt. Über die unterstützte Geschwindigkeit wurden noch keine Angaben gemacht, jedoch ist es als äußerst unwahrscheinlich anzusehen, dass diese unterhalb dessen liegen könnten, was das iPhone zu empfangen imstande ist. Das ist natürlich auch abhängig vom gewähltem Provider. Vodefone hat eine besser Netzabdeckung als ePlus oder die HSDPA Verfügbarkeit von o2. In Deutschland wird es das iPad ab Ende März beziehungsweise Anfang April zu kaufen geben. Anfangs wird Apple hierzulande jedoch nur die WLAN-Version anbieten – UMTS-fähige iPads werden erst einen Monat später erwartet.
Preis des iPad
Die Grudversion wird ca. 350€ Euro kosten. Dafür gibt es ein iPad mit 16 GB RAM als Grundversion. Das Flagschiff mit UMTS und 64GB RAM wird ca. 600€ kosten. Möglicherweise kann man das iPad mit UMTS auch mit einem Mobilfunkvertrag zu einem vergünstigten Preis bekommen.
Aktuelle Berichte vom iPad:
Kurze Vorstellung des iPads in Deutsch
Offizelle Vorstellung von Steve Jobs
Steve Jobs präsentiert am 27.01.2010 das iPad vor der versammelten Presse.