Durch eine UMTS PCMCIA Karte lässt sich mittels der SIM-Karte zwischen einem Computer oder einem Notebook und einem jeweiligem Internetdienstanbieter eine Verbindung herstellen. Möglich wird das durch die Bereitstellung des UMTS Netzes aller Mobilfunkanbieter, dem sogenannten UMTS-Mobilfunknetz. Solche UMTS-Karten sind meist als "PCMCIA-Karte", auch genannt PC Card oder als ExpressCard dem Nachfolger von PCMCIA bekannt.

PCMCIA UMTS Karten von 7 Herstellern

PCMCIA Modem von Vodafone

Als erster UMTS PCMCIA Karten Hersteller brachte die Firma Option NV aus Belgien eine UMTS Karte für den Anbieter Vodafone auf den Markt. T-Mobile und der Mobilfunkanbieter o2 beziehen ihre Karten aus den USA. Der Hersteller hei´ßt für sie "Novatel Wireless Inc." ansässig in San Diego. Auch sind chinesische Firmen, wie "Huawei Technologies Co. Ltd." oder kanadische wie "Sierra Wireless" bei den deutschen Mobilfunkanbietern vertreten. Weitere zwei Firmen aus Taiwan und Italien bieten ihre UMTS PCMCIA Karten auf dem freien Markt an.

Die Mobilfunkanbieter verkaufen "ihre" Datenkarten unter eigenem Namen. Bestes Beispiel hierfür ist T-Mobile, Vodafone, O2, E-Plus, sowie debitel. Deshalb wird auch der Preisvergleich für den Kunden immer schwieriger.

Vorteil dieser Umetikettierungen (Brand) gibt es nur für die Mobilfunkgesellschaften. Mit der Änderung vom Produktnamen wird die Nähe zur Telefongesellschaft hergestellt. Die Mobilfunkfirma will deshalb auch, das "nur" ihre mitgelieferte Software verwendet wird. Bei Fragen dazu kann man die Firma selbst benachrichten, und eventuell entstehen Kosten, die der Mobilfunkfirma zu gute kommen.

Vorteile und Geschwindigkeit 

Vorteile von UMTS PCMCIA Karten ist, die Unabhängigkeit von festen Telefon- bzw. Internetanbietern. Diese Art des Internetzugangs kann man so gut wie überall anwenden. Allerdings müssen die PCMCIA Karten in einem Notebook betrieben werden, da nur diese über die entsprechende Schnittstelle verfügen. Hier sind UMTS Sticks ganz klar im Vorteil

Außerdem liegt die Geschwindigkeit bei guter Empfangsrate bei maximal 384 kbit/s im UMTS Modus und bis zu 7,2 Mbit im HSDPA Modus. Dies entwpricht in etwa der sechsfachen / hundertfachen ISDN-Geschwindigkeit. Die UMTS-Datenkarten sind in der sogenannten dritten Generation (3G) – und werden somit "Dual-Mode-Geräte" bezeichnet.

Empfangsqualität von PCMCIA 

Bei geringem, nicht ausreichendem UMTS/HSDPA Empfang wechseln die Handys sowie die PC-Card-Funkmodems automatisch ohne einer Unterbrechung zu GSM. Nachteile ergeben sich aus dem teilweise lückenhaft ausgebautem UMTS Netz. Gerade in ländlichen Regionen ist dieses noch gar nicht aktiviert, und somit steht keine Möglichkeit einer Internetanwendung zur Verfügung.

Bei geriger Signalsträke kann die Down- und Upload Geschwindigkeit extrem abnehmen. Hier ist der Netzausbau unbedingt zu beachten. 

Steck Slot steht wahlweiße auch über einen alternativen USB-UMTS-Adapter zur Wahl. Dieser neuartige Anschluss ersetzt die veralteten Anschlüsse.