Die Verfügbarkeit des UMTS Signals in Deutschland kann man als "gut Ausgebaut" bezeichnen. In den meisten Großstädten wie Berlin, München, Hamburg und Düsseldorf ist es flächendeckend vorhanden. Problematisch wird es in kleineren Städten oder Ortschaften. Hier gibt es für die Provider noch Nachholbedarf bei der Bereitstellung der UMTS Verfügbarkeit. Noch schlechter sieht es bei dem HSDPA Standart aus. Hier ist der empfang pratisch nur in Städten möglich.
Die Lizenzauflagen der Regulierungsbehörde, bis Ende 2005 mit mindestens 50 % der Bevölkerung technisch erreicht zu haben, hat T-Mobile ohne Probleme geschafft. Bei der UMTS-Verfügbarkeit in Deutschland ist T-Mobile Spitzenreiter. Kein anderes Netz in Deutschland deckt so viel Fläche mit UMTS/HSDPA-Verfügbarkeit ab wie dieser Anbieter. Hierbei ist im Deutschlandvergleich jedoch anzumerken, dass der Westen des Landes (zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen) deutlich besser mit UMTS ausgebaut ist als der Osten. Jedoch ist nach Angaben von T-Mobile UMTS bereits in allen Städten Deutschlands verfügbar.
Zweitplatzierter betreffend der UMTS-Verfügbarkeit in Deutschland ist der Handy-Anbieter Vodafone. Auch bei diesem Anbieter hat man in vielen Teilen Deutschlands bereits UMTS-Verfügbarkeit. Hierbei bleibt anzumerken, dass Vodafone - genauso wie T-Mobile - sein UMTS-Netz mit HSDPA (bis zu 7,2 Mbit/s) aufgerüstet hat. Auch bei Vodafone ist der Westen des Landes (vor allem deutlich erkennbar in Nordrhein-Westfalen) besser mit UMTS ausgebaut als der Osten. Um genau prüfen zu können, ob in einer bestimmten Region UMTS-Verfügbarkeit vorhanden ist, bietet jeder Mobilfunkanbieter auf den entsprechenden Websides auch kostenlose Überprüfungen an.
Mit dem Ziel, im Jahr 2010 bereits 69 % der Bevölkerung mit UMTS-Verfügbarkeit ausgestattet zu haben, will der Anbieter O2 mit den beiden Konkurrenten T-Mobile und Vodafone gleichziehen. Im Jahr 2007 lag die Verfügbarkeit bei 55 %, im Jahr 2008 bei 57 % und 2009 sollen 58 % erreicht werden. O2 hat ebenfalls angekündigt, mit großen Investitionen in den Jahren 2009 und 2010 die UMTS/HSDPA-Verfügbarkeit ausbauen zu wollen. Somit sollte auch dieser Betreiber betreffend der UMTS-Verfügbarkeit mit den beiden führenden Unternehmen T-Mobile und Vodafone gleichziehen können.
Die schwächste UMTS-Verfügbarkeit der führenden Handy-Provider hat der Anbieter E-Plus/BASE. Zwar hat das Unternehmen auch die Lizenanforderungen der Regulierungsbehörde in Höhe von 50 % erreicht, jedoch ist die Verfügbarkeit lange nicht so hoch wie bei T-Mobile oder Vodafone. Jedoch auch hier findet sich die Ost-West-Problematik wie auch bei den anderen Anbietern wieder. In Nordrhein-Westfalen ist die UMTS-Verfügbarkeit am höchsten, in Teilen des Ostens jedoch sehr gering. Bei HSDPA hat sich E-Plus bislang zurückgehalten. Es bleibt abschließend anzumerken, dass das UMTS-Netz in Städten, an Flughäfen und in Ballungszentren von allen vier genannten Mobilfunkanbietern gut ausgebaut ist und man im mobilen Internet surfen kann.
Andere Anbieter
Es gibt noch weitere Anbieter die UMTS beziehungsweise HSDPA anbieten. Beispielsweise Blau, Simyo oder auch Mobook. Allerdings nutzen diese das UMTS Netz der oben vier aufgeführten Provider. Aber auch diesen Anbietern sollte man die Chance zu einem Preisvergleich bieten. Oftmals können diese UMTS Provider einen entsprechend besseren Preis realisieren als der Netzbetreiber selbst.